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8 Dinge, bei denen du in Zukunft draufzahlst

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Kurz gesagt

Mit der Gesundheitsreform 2026 wird die gesetzliche Krankenversicherung teurer und leistet gleichzeitig weniger. Die Zuzahlungen für Medikamente, Heilmittel und Zahnersatz steigen, Homöopathie und Cannabis-Blüten fliegen aus dem Katalog, ab 2028 kostet der beitragsfrei mitversicherte Partner einen Zuschlag, und ab 2027 zahlen Gutverdiener über einer höheren Beitragsbemessungsgrenze rund 50 € im Monat mehr. Für viele Gutverdiener ist die private Krankenversicherung beim ehrlichen Vergleich die günstigere Alternative mit besserer Leistung. Da die Versicherungspflichtgrenze ab 2027 auf rund 85.000 € steigt, schließt sich diese Tür für viele. Prüfen lohnt sich jetzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Medikamente, Heilmittel, häusliche Krankenpflege und Zahnersatz kosten dich künftig mehr aus eigener Tasche. Wer chronisch krank ist oder Zahnersatz braucht, zahlt am meisten drauf.
  • Homöopathie und Cannabis-Blüten fliegen aus dem Leistungskatalog, das Hautkrebs-Screening ab 35 steht auf der Kippe. Der Katalog wird kleiner, nicht zum ersten Mal.
  • Ab 2028 kostet der beitragsfrei mitversicherte Partner einen Zuschlag von 2,5 % auf dein beitragspflichtiges Einkommen. Eltern mit Kindern unter 12 bleiben verschont.
  • Ab 2027 steigt die Beitragsbemessungsgrenze auf rund 76.000 €. Wer darüber verdient, zahlt mehr Beitrag für eine Leistung, die gleichzeitig schlechter wird.
  • Eine gute private Krankenversicherung kann für Gutverdiener günstiger sein als der Höchstbeitrag der gesetzlichen Kasse. Weil die Versicherungspflichtgrenze ab 2027 auf rund 85.000 € steigt, ist jetzt der Zeitpunkt, das zu prüfen.

Du zahlst jedes Jahr mehr für deine gesetzliche Krankenversicherung und bekommst jedes Jahr weniger dafür. Bisher lief das schleichend. Mit der Gesundheitsreform 2026 wird daraus ein spürbarer Sprung. Höhere Zuzahlungen, gestrichene Leistungen, ein Zuschlag für den mitversicherten Partner.

Hier sind die acht Punkte, bei denen du künftig draufzahlst, und was sie dich kosten. Dazu die Gegenrechnung, ob die als Kostenfalle verschriene private Krankenversicherung für Gutverdiener der Ausweg ist, und warum sich diese Tür ab 2027 für viele schließt.

Die Zahlen und Regeln in diesem Artikel geben das Reformpaket mit Stand Juli 2026 wieder. Einzelne Punkte, etwa das Hautkrebs-Screening, werden noch geprüft. Was am Ende im Gesetz steht, kann davon abweichen.

Warum die Kassen sparen müssen

In den gesetzlichen Kassen klafft seit Jahren ein Finanzloch. Für 2027 werden rund 15 Milliarden Euro fehlen, ab 2030 etwa 40 Milliarden. Pro gesetzlich Versichertem sind das rund 200 €, später über 500 €, und zwar jedes Jahr.

Dass dein Beitrag in den letzten Jahren spürbar gestiegen ist, war nur ein Symptom davon. Ohne Gegensteuern wäre 2027 die nächste Erhöhung fällig. Die Politik hat einen anderen Weg gewählt. Statt die Beiträge weiter anzuheben, werden Leistungen gekürzt, und Familien und Gutverdiener zahlen mehr.

Drei Leistungen, die teurer werden

Dein Eigenanteil, bisher und künftig

bisher künftig
MedikamenteZuzahlung je Medikament, 10 % des Preises 5 bis 10 € 7,50 bis 15 €
Heilmittel und häusliche KrankenpflegePauschale je Verordnung, zusätzlich zu 10 % der Kosten 10 € 15 €
ZahnersatzEigenanteil bei einer Krone für 1.000 € bis zu 500 € bis zu 600 €

1. Medikamente

Deine Zuzahlung in der Apotheke beträgt 10 % des Preises, mit einer Unter- und einer Obergrenze je Medikament. Beide Grenzen steigen um die Hälfte.

Für ein Medikament im Jahr ist das egal. Wer dauerhaft vier Medikamente im Monat braucht, zahlt schon am unteren Ende 10 € mehr im Monat, 120 € im Jahr. Gutverdiener stecken das weg. Für Menschen mit wenig Geld, die auf ihre Medikamente angewiesen sind, ist das harter Tobak.

2. Heilmittel und häusliche Krankenpflege

Physiotherapie, Ergotherapie, die Pflege durch einen ambulanten Dienst zu Hause, auch bestimmte Formen der ambulanten Intensivpflege. Hier zahlst du weiterhin 10 % der Kosten selbst, dazu eine Pauschale je Verordnung, und die wird spürbar angehoben.

3. Zahnersatz

Der Punkt, der früher oder später jeden trifft. Der Festzuschuss der Kasse sinkt um 10 %. Bei einer einzelnen Krone ist das noch greifbar. Stehen irgendwann mehrere Implantate an, geht es schnell um den Gegenwert eines Kleinwagens.

Damit wird eine Zahnzusatzversicherung ein Stück attraktiver, weil sie genau diese wachsende Lücke auffängt. Nicht die wichtigste Versicherung, aber ein sinnvolles Extra, für die Zahnreinigung genauso wie für die dritten Zähne.

Drei Leistungen, die ganz wegfallen

4. Homöopathie

Fällt aus dem Leistungskatalog, und zwar so konsequent, dass die Kassen sie auch als freiwillige Zusatzleistung nicht mehr anbieten dürfen. Wer darauf Wert legt, zahlt künftig alles aus eigener Tasche.

5. Hautkrebs-Screening ab 35

Steht auf der Kippe. Geprüft wird, ob die anlasslose Vorsorgeuntersuchung bleibt oder ersatzlos gestrichen wird. Entschieden ist das noch nicht, die Richtung ist erkennbar.

6. Cannabis-Blüten

Erst wurde der Zugang zu medizinischem Cannabis erleichtert, jetzt fliegen die Blüten wieder aus der Erstattung. Ein gutes Beispiel dafür, wie schnell kippt, was gestern noch selbstverständlich war.

Zu jeder dieser drei Leistungen kannst du stehen, wie du willst. Der Punkt ist das Muster. Der Katalog dessen, was deine Kasse zahlt, wird wieder ein Stück kleiner, nicht zum ersten Mal in den letzten Jahrzehnten.

Zwei Änderungen beim Beitrag

7. Der Zuschlag für den mitversicherten Partner

Bisher gilt: Hat dein Ehe- oder Lebenspartner kein eigenes Einkommen, ist er über dich beitragsfrei mitversichert. Ab 2028 soll das enden. Dann zahlst du für ihn einen Zuschlag von 2,5 % auf deine beitragspflichtigen Einnahmen.

Ein Paar ohne Kinder, einer verdient 50.000 € im Jahr, der andere nichts. Heute kostet die Mitversicherung null Euro. Ab 2028 sind es 2,5 % von rund 4.167 € im Monat, also etwa 104 € monatlich, über 1.200 € im Jahr.

Es gibt aber Entwarnung, wenn du gerade in der Familiengründung steckst. Eltern mit Kindern unter 12 Jahren bleiben verschont, der Partner bleibt in dieser Zeit beitragsfrei mitversichert. Weitere Ausnahmen gelten bei Kindern mit Behinderung, bei Pflegefällen, bei Partnern über der Regelaltersgrenze und bei Partnern mit Erwerbsminderungsrente. Für viele Familien ist der Zuschlag damit kein Thema.

8. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge auf dein Gehalt berechnet werden. Was du darüber verdienst, bleibt beitragsfrei. Aktuell liegt sie bei rund 70.000 € im Jahr. Wer so viel oder mehr verdient, zahlt den Höchstbeitrag.

Ab 2027 soll sie auf rund 76.000 € steigen. Verdienst du 70.000 € oder weniger, ändert sich nichts. Liegst du über den neuen 76.000 €, zahlen du und dein Arbeitgeber künftig jeweils rund 50 € mehr im Monat. Für eine Leistung, die gleichzeitig schlechter wird.

Ist die private Krankenversicherung eine Alternative?

Kostenfalle, Beitragsexplosion im Alter, Rückkehr unmöglich. So der Ruf der PKV. Die nüchterne Rechnung sieht anders aus.

Unser Gutverdiener zahlt in der gesetzlichen Kasse den Höchstbeitrag, ab 2027 noch mehr. Die Hälfte davon trägt sein Arbeitgeber. Die Gegenrechnung ist eine richtig gute private Krankenversicherung, mit Behandlung beim Spezialisten, Terminen in Rekordzeit, Einbettzimmer im Krankenhaus und einem großzügigen Leistungskatalog. Auch hier zahlt der Arbeitgeber die Hälfte.

Monatsbeitrag für Kranken- und Pflegeversicherung

  • Gesetzlich, Höchstbeitrag 630 € für dich Gesamt rund 1.260 €, ab 2027 mehr
  • Privat, starker Tarif rund 400 € für dich Gesamt teils schon 800 € oder weniger

Dein Vorteil über 200 € im Monat

  • Dein Anteil
  • Anteil des Arbeitgebers
Beispiel für einen gesunden jungen Angestellten über der Beitragsbemessungsgrenze, Stand Juli 2026. Privat gerechnet mit einem leistungsstarken Tarif, nicht mit dem billigsten.

Weniger zahlen und dabei in den meisten Fällen deutlich mehr bekommen.

Der Haken: Es gibt auch PKV-Tarife mit gravierenden Leistungslücken oder mit Beiträgen, die im Alter spürbar steigen. Der schlechte Ruf kommt nicht aus dem Nichts. Nur blendet die Pauschalaussage „zu teuer, leistet nicht“ die andere Hälfte aus. Auch die gesetzliche Kasse wird seit Jahrzehnten teurer, gerade für Gutverdiener, und leistet dabei immer weniger. Es fällt nur nicht auf, weil es schleichend passiert.

Als Bonus stehen die Leistungen deiner PKV im Vertrag. Sie gelten auch morgen noch und dürfen nur mit deinem ausdrücklichen Einverständnis gekürzt werden.

Die PKV ist also keine Wundertüte. Für viele Gutverdiener ist sie aber eine ernsthafte und teils deutlich günstigere Alternative.

Nur eben nicht jeder Tarif bei jeder Gesellschaft. Welcher Tarif bleibt im Alter bezahlbar? Welche Leistungen sind essenziell und welche nur Beiwerk? Was ist dir wichtig und was nicht? Genau dafür gibt es das Erstgespräch.

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Warum du das jetzt prüfen solltest, nicht irgendwann

Der banale Grund zuerst. Mit jedem Lebensjahr, das du wartest, steigt dein Einstiegsbeitrag, weil ältere Menschen für den Versicherer teurer sind.

Der zweite Grund ist politisch und entscheidend für alle, die über einen Wechsel nachdenken. Als Angestellter darfst du dich nur privat versichern, wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Wer weniger verdient, bleibt in der gesetzlichen Kasse, ob er will oder nicht. Und auch diese Grenze steigt ab 2027 deutlich, genau wie die Beitragsbemessungsgrenze.

Zwei Gehaltsgrenzen, beide steigen 2027

BeitragsbemessungsgrenzeDarüber zahlst du den Höchstbeitrag

70.000heute 76.000ab 2027

VersicherungspflichtgrenzeDarüber darfst du als Angestellter in die PKV

77.400heute 85.000ab 2027

Bruttogehalt in € pro Jahr, gleiche Skala in beiden Zeilen

Wer heute knapp über der Versicherungspflichtgrenze liegt und wechseln dürfte, erfüllt die Voraussetzung ab 2027 vielleicht nicht mehr, bis der nächste Gehaltssprung ihn wieder darüber hebt. Die Tür wird für viele enger, für manche fällt sie zu.

Überstürzen solltest du diese Entscheidung trotzdem nicht, sie ist im Regelfall eine fürs Leben. Aber genau deshalb ist der richtige Zeitpunkt zum Prüfen jetzt, solange die Option überhaupt noch offen ist.

Fazit

Ein roter Faden zieht sich durch alle acht Punkte. Die gesetzliche Krankenversicherung wird gleichzeitig teurer und schwächer. Du zahlst mehr und bekommst weniger. Und die private Krankenversicherung, pauschal als Kostenfalle verschrien, entpuppt sich beim ehrlichen Vergleich für viele Gutverdiener als valide und teils deutlich günstigere Alternative.

WeiterlesenArbeiten bis 70? Das sind die Pläne der PolitikDieselbe Rechnung bei der Rente: mehr einzahlen, länger arbeiten, weniger herausbekommen.

Das ist keine Empfehlung, jetzt alle in die PKV zu wechseln. Ein schlecht gewählter Tarif bleibt ein echtes Risiko. Es ist ein Aufruf zum ehrlichen Vergleich, statt die PKV reflexhaft abzuwinken.

Deshalb mein Rat: Prüfe, ob die private Krankenversicherung für dich eine Option ist. Passen dir die Vorteile und nimmst du die Nachteile in Kauf, ist sie ein guter Weg, dieser Reform zu entkommen. Und mach das eher früher als später. Ab 2027 schließt sich die Tür für viele, und selbst wer deutlich über der Grenze verdient, spart mit einer frühen Entscheidung Jahr für Jahr bares Geld.

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Häufige Fragen

Die Zuzahlung in der Apotheke beträgt weiterhin 10 % des Preises. Bisher lag sie bei mindestens 5 und höchstens 10 € pro Medikament, künftig bei mindestens 7,50 und höchstens 15 €. Die Spanne steigt also um die Hälfte. Wer dauerhaft vier Medikamente im Monat braucht, zahlt schon am unteren Ende 10 € mehr im Monat, also 120 € im Jahr.
Homöopathie fällt komplett aus dem Leistungskatalog. Die Kassen dürfen sie auch nicht mehr als freiwillige Zusatzleistung anbieten. Cannabis-Blüten werden nicht mehr erstattet. Beim anlasslosen Hautkrebs-Screening ab 35 wird noch geprüft, ob es bleibt. Dazu kommen Kürzungen bei Leistungen, die es weiter gibt: Der Festzuschuss beim Zahnersatz sinkt um 10 %, die Pauschale je Verordnung bei Heilmitteln und häuslicher Krankenpflege steigt von 10 auf 15 €.
Bis Ende 2027 ja. Ab 2028 soll für einen Partner ohne eigenes Einkommen ein Zuschlag von 2,5 % auf deine beitragspflichtigen Einnahmen fällig werden. Bei 50.000 € Jahresgehalt sind das rund 104 € im Monat, über 1.200 € im Jahr. Ausgenommen sind Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, Familien mit Kindern mit Behinderung, Pflegefälle, Partner über der Regelaltersgrenze und Partner, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen.
Nach dem Reformpaket soll die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung ab 2027 von rund 70.000 € auf rund 76.000 € im Jahr steigen. Bis zu dieser Grenze werden Beiträge auf dein Gehalt berechnet, alles darüber bleibt beitragsfrei. Verdienst du 70.000 € oder weniger, ändert sich nichts. Verdienst du mehr als 76.000 €, zahlen du und dein Arbeitgeber jeweils rund 50 € im Monat mehr.
Als Angestellter darfst du dich nur privat versichern, wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Sie beträgt zum Zeitpunkt dieses Artikels rund 77.400 € im Jahr und soll ab 2027 auf rund 85.000 € steigen. Wer heute knapp darüber liegt, erfüllt die Voraussetzung ab 2027 möglicherweise nicht mehr, bis ein Gehaltssprung ihn wieder über die Grenze hebt.
Für Gutverdiener am Höchstbeitrag häufig ja. Der Höchstbeitrag für Kranken- und Pflegeversicherung liegt zum Zeitpunkt dieses Artikels bei rund 1.260 € im Monat, davon trägst du die Hälfte, also rund 630 €. Eine sehr gute private Krankenversicherung gibt es für gesunde junge Menschen teils schon für 800 € im Monat oder weniger, dein Anteil liegt dann bei rund 400 €. Entscheidend ist der Tarif. Es gibt auch Tarife mit Leistungslücken oder Beiträgen, die im Alter stark steigen. Dafür stehen die vereinbarten Leistungen im Vertrag und dürfen nur mit deinem Einverständnis gekürzt werden.
Ein Stück weit ja, weil der Festzuschuss der Kasse beim Zahnersatz um 10 % sinkt. Bei einer Krone für 1.000 € zahlst du künftig bis zu 600 € selbst statt 500 €. Bei mehreren Implantaten geht es schnell um den Gegenwert eines Kleinwagens. Die Zahnzusatzversicherung fängt genau diese Lücke auf. Sie ist nicht die wichtigste Versicherung, aber ein sinnvolles Extra, von der Zahnreinigung bis zu den dritten Zähnen.
In den gesetzlichen Kassen klafft ein Finanzloch. Für 2027 fehlen nach aktuellen Schätzungen rund 15 Milliarden Euro, ab 2030 etwa 40 Milliarden. Pro gesetzlich Versichertem sind das rund 200 €, später über 500 €, und zwar jedes Jahr. Ohne Gegensteuern wäre 2027 die nächste Beitragserhöhung fällig. Stattdessen werden Leistungen gekürzt, und Familien und Gutverdiener zahlen mehr.
Alexander Molkenthin, Finanzberater bei Investiquo
Geschrieben von
Alexander Molkenthin

Gründer von Investiquo und unabhängiger Finanzberater. Er hilft beruflich etablierten Menschen, ihre Finanzen zu ordnen und einen klaren Plan für ihre Ziele zu bekommen. Einfach und nachvollziehbar.

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